Bonn. Es war leicht regnerisch am 11. März 2025 als Thomas zu einem besonderen Termin ins Haus der Geschichte nach Bonn kam. 40 Jahre war es nun her, dass Modern Talking die Charts stürmte. Eines der damaligen Erkennungszeiten: eine Keytar. Das portable Keyboard hang über Thomas‘ Schulter und während Dieter die Gitarre spielte, nutzte Thomas die Keytar. Schon mit der 3. Modern Talking-Single änderte sich dies, doch in den Köpfen war eingebrannt: Gitarre und Keyboard = Modern Talking.

Lange hatte Thomas eins der Keytars behalten, doch nun sollte das Musikinstrument ins Museum einziehen. Die Übergabe fand im Rahmen einer ganz besonderen Veranstaltung statt. Das Haus der Geschichte hatte zu einem Gespräch mit Thomas Anders und Christian Geller geladen. Ein Event, dass viele Menschen anzog und so füllte sich bereits einige Zeit vor Veranstaltungsbeginn das Foyer des Museums. Die Wartezeit konnten sich die Fans und Interessierten beim Albumkauf verkürzen, auch ein Blick auf die ersten Ausstellungsstücke konnte bereits geworfen werden. Und wer ganz früh da gewesen war, hatte sogar noch eine Interviewaufzeichnung mit Thomas verfolgen können. Ein Team von den Tagesthemen war vor Ort und zeichnete u.a. im Foyer ein paar Squenzen auf. Doch nicht nur Thomas wurde interviewt, sondern später auch Fans. Zu dem Zeitpunkt war Thomas aber jedoch schon im Backstagebereich und bereitete sich auf seinen Bühnenauftritt vor.

Als der offizielle Einlass begann, strömten alle in den Saal. Innerhalb weniger Minuten waren fast alle Plätze besetzt und es hieß warten. Doch dann war es soweit. Dr. Simone Mergen, die Direktorin des Hauses, betrat die Bühne. Dicht gefolgt von Christian Geller. Beide begrüßten Thomas auf der Bühne und es folgte eine unterhaltsame und informative Gesprächsrunde.

Thomas erzählte natürlich von Modern Talking, doch auch die Zusammenarbeit mit Christian Geller wurde beleuchtet. Dass das neue Album zu Ehren von 40 Jahren Modern Talking ebenfalls erwähnt wurde, verwunderte niemand. Gemeinsam mit Achim Brochhausen am Klavier stellte Thomas auch noch zwei Songs aus dem Album vor. Kurz danach war es dann soweit. Die Keytar wurde auf der Rückseite von Thomas signiert und dann feierlich an Dr. Mergen übergeben. Es folgten die üblichen Pressefotos und schon war die Veranstaltung zu ende. – Nun ja nicht ganz, im Foyer schrieb Thomas anschließend fleißig Autogramme und stand später für Fotos mit den Fans zur Verfügung.

Eine rundum gelungende Veranstaltung und wer die Keytar mal im Museum besuchen möchte: der Eintritt ist frei und bis Ostern werden die Ausstellungsstücke im Foyer stehen.